Einarbeitung in die Einarbeitung – Teil 3: Maßnahmen erfolgreicher Einarbeitung am ersten Arbeitstag

Der erste Arbeitstag ist für eure neuen Mitarbeiter besonders wichtig. Ihr könnt euch das ja vielleicht vorstellen, wie es ist, voller Erwartungen eine neue Stelle zu beginnen. Der erste Arbeitstag kann somit entscheidend darüber sein, mit wie viel Spaß, Motivation und Engagement der Mitarbeiter seinem zukünftigen Aufgabengebiet begegnen wird. Deshalb: Bereitet euren neuen Mitarbeitern einen großartigen Start! Es wird sich für eure zukünftige Zusammenarbeit auszahlen.

  • Am schönsten wäre es natürlich, wenn ihr euch die Zeit nehmt, eure neuen Mitarbeiter selbst am Empfang abzuholen. Trotz Termindruck solltet ihr euch die Wichtigkeit dieser kleinen Geste zu Herzen nehmen. Ansonsten kann natürlich auch gerne ein anderes Teammitglied den neuen Kollegen begrüßen. Egal wer die Begrüßung übernimmt: seid herzlich und bringt dem Mitarbeiter direkt von Anfang an Wertschätzung entgegen. Das heißt: keine Telefonate, keine kurzen Gespräche auf dem Gang – widmet ihm zumindest für die ersten paar Minuten eure vollste Aufmerksamkeit.
  • Habt ihr vielleicht ein nettes Give- Away mit Firmenlogo, das ihr für euren neuen Mitarbeiter entbehren könnt? Vielleicht eine Kaffeetasse, ein Regenschirm oder ein T- Shirt? Wenn ja, wäre so ein unternehmensspezifisches Begrüßungsgeschenk perfekt zum Einsteig in den neuen Arbeitsplatz. Und das hat nicht nur den Vorteil, dass dem Mitarbeiter das Gefühl vermittelt wird, die Kollegen, die Führungskraft und vielleicht sogar das ganze Unternehmen freut sich auf die Zusammenarbeit. Die ständige Präsenz des Firmenlogos auch in der Freizeit des Mitarbeiters stärkt die Bindung.
  • Damit euer neuer Mitarbeiter seine Kollegen direkt am ersten Arbeitstag kennenlernt und alle Beteiligten sich ein wenig ‚beschnuppern‘ können, ist eine umfangreiche Vorstellungsrunde im Team sinnvoll. Ich würde euch empfehlen, hierfür ausreichend Zeit einzuplanen und die übrigen Mitarbeiter für diese Zeit von ihren normalen Tätigkeiten freizustellen. Alle sollen sich ganz auf sich konzentrieren können. Hierbei wäre es sinnvoll, auch die Inhalte und den Ablauf der Einarbeitung, im besten Fall anhand eines von auch vorher festgelegten Einarbeitungsplans (mehr dazu im nächsten Teil dieser Beitragsserie), im Team zu besprechen. Für die neuen Mitarbeiter ist es sehr wichtig, wenn sie direkt von Anfang an wissen, wann sie sich an wen wenden können und wer im Team für welchen Bereich der Einarbeitung zuständig ist.
  • Falls ihr das während des Vorstellungsgesprächs noch nicht getan habt, wäre es auch schön, mit dem neuen Mitarbeiter eine kleine Führung durch die Räumlichkeiten zu machen und ihm somit einen Einblick in sein zukünftiges Arbeitsumfeld und die Unternehmensstrukturen zu geben.

Nach der – hoffentlich gut geplanten und erfolgreichen – Vorbereitung geht es dann in die eigentliche Phase der Einarbeitung. Die wichtigsten Anforderungen erfahrt ihr dann von mir im nächsten Beitrag.

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