Weiterbildung: Lasst eure Mitarbeiter ihr neues Wissen teilen

Für eure Mitarbeiter, ihre Arbeit und die daraus resultierenden Ergebnisse eures Teams sind Weiterbildungen unumgänglich – ob ein regelmäßiges Update oder das Erwerben ganz neuer Kenntnisse und Fähigkeiten. Aber leider ist es im Arbeitsalltag nicht immer möglich, das ganze Team gleichzeitig zu einem Seminar zu schicken (und teuer ist es auch, selbst wenn man dafür einen Trainer ins Haus holt und das Seminar intern durchführt und somit Raummieten und teure Verpflegungen einsparen kann).

Habt ihr also schon mal darüber nachgedacht, nur einen oder zwei Mitarbeiter zu einem Seminar zu schicken und sie dann darum zu bitten, euch und den Kollegen die wichtigsten Inhalte kurz vorzustellen? Es sollte wirklich nur eine kurze Zusammenfassung bzw. eine Kurzfassung der Seminarinhalte sein. So wissen alle, worum es ging. Falls dazu dann noch tiefgreifendere Fragen sind, kann dann ja speziell dazu nochmal nachgefragt werden. Ihr habt hierdurch – neben dem Kostenaspekt – noch einige Vorteile:

  • Die Mitarbeiter, die nicht an dem jeweiligen Seminar teilnehmen können, fühlen sich nicht benachteiligt, sondern profitieren auch von den vermittelten Inhalten. Und jeder darf mal zu einem Seminar gehen – reihum.
  • Ein ganzer Seminartag verschlingt 8 Stunden der Arbeitskraft von jedem eurer Mitarbeiter. Eine kleine interne Zusammenfassung vielleicht eine Stunde. Das nenne ich effektive Informationsvermittlung.
  • Die Mitarbeiter, die auf dem Seminar waren, können so die gelernten Seminarinhalte direkt wiederholen und in ihren eigenen Worten wiedergeben. Das stärkt den Lerneffekt.
  • Und bezogen auf meinen vorherigen Beitrag: es sollte im besten Fall zu einem Austausch über aktuelle Aufgaben und Problemfälle der einzelnen Teammitgliedern führen.

Probiert es doch mal aus. Und vergesst nicht meinen Tipp, den ich immer wieder gerne anbringe: “ Tut Gutes und sprecht darüber!“ Falls der kleine Team- interne Wissensaustausch funktioniert, erzählt dies euren Führungskräftekollegen und auch der Personalentwicklungsabteilung. Vielleicht kann die Vorgehensweise als neue PE- Maßnahme auch für andere Unternehmensbereiche übernommen werden.

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